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Stand: 18.03.2015

Hurrikan "Irma"

Caritas-Helfer bereit für Nothilfe

Während sich Hurrikan Irma über dem Atlantik zum stärksten jemals dort gemessenen Wirbelsturm auswächst, treffen die Katastrophenhelfer der karibischen Caritasverbände die letzten Katastrophenschutzmaßnahmen. So sind von Caritas-Helfern insbesondere Notfallpakete mit Trinkwasser und Lebensmitteln eingelagert worden für bedürftige Familien, die von staatlichen Hilfen nicht erreicht werden. Von lokalen Katastrophenschutz-Teams wurden zudem Evakuierungsrouten und Evakuierungstreffpunkte in der Bevölkerung nochmals bekannt gemacht. Notunterkünfte sind mit dem Lebensnotwendigsten ausgestattet worden. Für Kuba, die Dominikanische Republik und Haiti werden Sturzfluten mit bis zu 25 Zentimeter Regen pro Quadratmeter und nachfolgende Erdrutsche befürchtet. 

"Wir wissen aus der Vergangenheit, dass schon deutlich weniger schwere Stürme auf Kuba, der Dominikanischen Republik und Haiti das Leben und die Existenzen abertausender Menschen zerstört haben. Wir bereiten uns deshalb angesichts der Vorhersagen auf das Schlimmste vor. Unsere Caritas-Helfer arbeiten mit Hochdruck daran, insbesondere die Menschen in den Armenvierteln mit den notwendigen Informationen über die Evakuierungsrouten und sicheren Unterkünfte zu erreichen", so Claudio Moser, Referatsleiter Lateinamerika bei Caritas international. 

Bei dem nördlichen Küstengebiet der drei Länder handelt es sich um tief liegendes, für Überschwemmungen besonders anfälliges Gelände. Selbst kleinere Wassermengen haben hier in der Vergangenheit bereits zu erheblichen Flutungen geführt. Nothilfe-Teams der Caritas stehen bereit, um in vielen Regionen mit den lokalen Regierungen schnell Bedarfs- und Schadenserhebungen durchzuführen sowie Hilfsgüter zu den Menschen in den betroffenen Regionen zu bringen. Sobald der Hurrikan über die Karibik hinweggezogen ist, können von Caritas auch Hilfsgüter wie Planen und Bauwerkzeug sowie Hygieneartikel und Küchenutensilien verteilt werden. 

Zuletzt war im Oktober vergangenen Jahres der Hurrikan "Matthew” mit 230 Stundenkilometern über Haiti und Kuba hinweggezogen und hatte damals weite Teile des Südens von Haiti zerstört. 500 Menschen waren damals ums Leben gekommen. 

Spenden mit Stichwort "Hurrikan Irma" werden erbeten auf: 

  • Caritas international, Freiburg, IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, BIC: BFSWDE33KRL oder online unter: www.caritas-international.de
  • Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl. üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international 4,83 EUR)

  • Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden.