Menschlichkeit beschreibt nicht nur das Menschsein an sich, sondern auch eine Haltung: mitfühlen, mithelfen, kurz: Mitmensch sein. Viele unserer Mitmenschen brauchen in speziellen Lebenssituationen eine besondere Zuwendung. "Hier gilt es, nicht die Augen zu verschließen, sondern mit dem Herzen zu sehen", sagt Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann.
Die Not von Mitmenschen zu lindern und ihnen Lebensfreude und Teilhabe zu schenken, sind nur zwei der großen Ziele der Caritas. In der Diözese Regensburg gibt es daher bei den über 900 Diensten und Einrichtungen zahlreiche und umfangreiche Angebote, die Menschen in Notlagen schnell und auf Augenhöhe weiterhelfen. Finanziert werden diese Hilfs- und Beratungsangebote auch durch Spenden. Deshalb machen sich jetzt wieder über 6000 Ehrenamtliche im Bistum auf den Weg, um bei der Frühjahrssammlung um finanzielle Unterstützung zu bitten. In der Stadt Straubing und im Landkreis Straubing-Bogen sind dies die Schülerinnen des Ursulinen-Gymnasiums und viele freiwillige Sammlerinnen und Sammler aus den Pfarreien.
Direkte Hilfe in allen Lebenslagen
Im Caritasverband gibt es viele Anlaufstellen für die unterschiedlichsten Nöte und Probleme. Mit den Spendengeldern können z.B. Hilfen im Alter, Schuldner-, Sucht- und Schwangerschaftsberatungen angeboten werden. Aber auch in den einzelnen Pfarrgemeinden gibt es zahlreiche karitative Projekte, die ohne die Spenden nicht in diesem Rahmen durchgeführt werden könnten. Daher zählt jeder noch so kleine Spendenbetrag eines jeden Einzelnen, um gemeinsam unsere Mitmenschen zu unterstützen.
Ihre Spende kommt an!
Die gesammelten Spenden sind zweckgebunden. Das bedeutet, dass die Gelder ausschließlich Menschen in Not zugutekommen, entweder über die Pfarrgemeinde direkt oder über die Caritasverbände im Bistumsgebiet. Da die Caritas laut dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bundesweit den niedrigsten Satz für Verwaltungskosten hat, kommen die Spenden da an, wo sie gebraucht werden.
Auch der kleinste Betrag hilft
Die Sammler-/innen sind in der ganzen Woche in Straßen- und Haussammlungen unterwegs. Sie können sich ausweisen und führen neben einer Sammelliste fest verschlossene und plombierte Sammelbüchsen mit sich. Es wird darum gebeten, den Sammlern offen und freundlich gegenüber zu treten.
Norbert Scheidler Dekan Johannes Plank
Vorstandsvorsitzender Stadtpfarrer, Pfarrei St. Elisabeth