Die Jugendlichen vor dem NS-Dokumentationszentrum in München.Straubinger Tagblatt
In den örtlichen Caritas-Jugendhorten und im Bereich der Offenen Jugendarbeit Ost werden seit etwa einem Jahr schwerpunktmäßig die Themen "Gewalt von rechts" und "Demokratie heute" behandelt. Dabei geht es auch darum aufzuzeigen, welche Möglichkeiten jeder selbst hat, sich zu engagieren und sich in die Tagespolitik einzubringen. Als vorläufiger Höhepunkt dieser Themenarbeit unternahmen 40 Jugendliche der Jugendhorte Tusch und Hopla und Jugendliche aus dem Stadtteil Straubing-Ost eine Exkursion nach München. Ziele waren das NS-Dokumentationszentrum an der Brienner Straße und der Bayerische Landtag. Organisiert wurde die Fahrt von Brigitte Steiner, das Projekt fand im Rahmen der Straubinger Partnerschaften für Demokratie statt und wurde durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert. Im NS-Dokumentationszentrum gab es drei alters- beziehungsweise interessenbezogene Führungen. Die Jüngeren erhielten Einblick in Leben und Sterben der Anne Frank, eine zweite Gruppe setzte sich bei einer Ausstellung mit der NS-Diktatur auseinander und eine dritte Gruppe informierte sich in einer eigenen Ausstellung über die Verfolgung von Sinti während der NS-Diktatur in Deutschland. - Bild: Die Jugendlichen vor dem NS-Dokumentationszentrum in München.
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