engagieren

Ehrenamt

Kostenlos und niemals umsonst

Junge Frau und älterer Mann in einer Eisdiele.

Bei der Caritas hat Helfen Tradition. Christen halfen schon immer entsprechend ihrer Fähigkeiten und Begabungen schwachen und in Not geratenen Menschen.  Wer sich heute mit der verbandlichen Caritas und ihren Einrichtungen und Diensten beschäftigt, der stößt auf ein qualitativ hochwertiges Beratungs-, Betreuungs- und Bildungsangebot unserer Kirche. Caritas vollzieht sich aber nach wie vor auch wirkungsvoll im ehrenamtlichen Engagement: Glaubhaft wird Caritas unter anderem durch die Besuchs- und Sammlerdienste, durch das persönliche, tatkräftige Glaubenszeugnis im privaten Bereich, etwa in der Pflege eines kranken Familienmitglieds oder beispielsweise in der alltäglichen Betreuung eines behinderten Kindes durch die Eltern. Ehrenamtliche Mitarbeit ergänzt die professionellen Dienste und verleiht diesen eine besondere Qualität. Gemeinsam knüpfen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem sozialen Netz, das vieles ermöglicht und die caritative Arbeit erfolgreich werden lässt.

Warum braucht die Caritas Ehrenamtliche?

Ehrenamtliche bringen Zeit mit, bieten Beziehungen und soziale Kontakte an. Sie können noch mehr Wünsche erfüllen. Sie tragen somit dazu bei, dass sich die Lebensqualität für die rat- und hilfesuchenden Menschen weiter verbessert. Mit ihren Fähigkeiten und zusätzlichen Perspektiven geben Ehrenamtliche der verbandlichen Arbeit wertvolle Impulse. Sie schlagen Brücken zwischen unterschiedlichen Erfahrungswelten, sind häufig besonders nahe an der Lebenswelt hilfesuchender Menschen und erleben sich mit ihnen solidarisch. Sie kennen regionale Besonderheiten, haben berufliche, soziale und politische Zugänge, die sie auch für ihr ehrenamtliches Engagement nutzen.

Der Caritasverband bietet für ehrenamtliches Engagement verlässliche Rahmenbedingungen und Formen der Anerkennung und Wertschätzung. Ehrenamtlich Tätige können so ihre Mitarbeit als Bereicherung für ihr Leben, als wertvoll und sinnstiftend erfahren.

Ehrenamtliche können selbst gestalten

Ehrenamt ist heute sehr vielfältig. Gemeinsam ist allen ehrenamtlichen Helfern, dass sie freiwillig helfen: Jeder ehrenamtliche Engagierte entscheidet persönlich, ob, wo und wieviel er helfen will und kann.
Ehrenamtlich Mitarbeitende bekommen kein Geld und keine geldwerten Vergünstigungen. Eine Aufwandsentschädigung ist aber je nach Tätigkeit möglich und sogar notwendig. Ehrenamtliche machen oft völlig neue Erfahrungen, gewinnen soziale Kontakte, Selbstbewusstsein und Anerkennung. Außerdem kann ehrenamtliche Arbeit neue Berufsbilder für die Aus- und Weiterbildung eröffnen.

So bunt wie die Fähigkeiten und Begabungen unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter sind ihre Einsatzbereiche. Sie arbeiten beispielsweise in Alten- und Pflegeheimen, Kindergärten und Beratungsdiensten. Sie engagieren sich in der offenen Altenhilfe oder Behindertenarbeit, der Nachbarschaftshilfe, in Besuchsdiensten oder in der Bahnhofsmission. Die Kreativität der Helferinnen und Helfer ist immer und überall willkommen!

in den Kindertagesstätten

Frau hilft Mädchen bei Schulaufgaben

  • als "Lesetante" zum Vorlesen oder beim Lesetraining für die Grundschüler
  • zur Unterstützung / Betreuung bei den Hausaufgaben
  • als Helfer(in) bei Festen und Veranstaltungen

im Alten- und Seniorenheim Marienstift

  • Besuchsdienst für allein stehende Heimbewohner
  • Betreuung und Mithilfe bei Veranstaltungen und bei Ausflügen

in den Sozialstationen Straubing, Bogen, Labertal

  • als Helfer in den Betreuungsgruppen für Demenzerkrankte

in der Migrationsberatung

  • Unterstützung von Asylbewerbern und Flüchtlingen bei Behördengängen
  • als "Sprachtrainer" zum Erlernen der deutschen Sprache
  • als "Kulturlotse"

Die Tätigkeitsfelder der ehrenamtlichen Arbeit sind genauso vielfältig, wie die Menschen,
die sich engagieren.

Neben den genannten Möglichkeiten entstehen immer wieder neue Ideen und Projekte,
die Hilfe von ehrenamtlichen Helfern brauchen.

 

Jeder kann mitmachen !

junge Frau und älterer Mann in einer Eisdiele

Für alle, die sich freiwillig engagieren wollen, egal welchen Alters, gibt es ab dem 1. Juli 2011 diese neue Möglichkeit.

Im Caritas Altenheim Marienstift, in der ambulanten häuslichen Pflege oder auch bei Essen auf Rädern waren bisher Zivildienstleistende im Einsatz.

Diese Stellen stehen nun allen Interessierten offen.

Der Bundesfreiwilligendienst bietet viele Vorteile:

  • kreative Mitarbeit in interessanten Einsatzstellen um seine Stärken und neue Talente zu entdecken
  • um wertvolle Erfahrungen zu sammeln bei der Arbeit im sozialen Dienst
  • als Orientierungshilfe für die zukünftige Berufswahl zum Kennenlernen der Arbeitswelt und des beruflichen Alltags
  • als sinnvolle Überbrückung von Wartezeiten bis zum Studium
  • Verbesserung der Zugangsvoraussetzungen für Studium und Ausbildung durch den Erwerb von Handlungs- und Sozialkompetenzen

Die Einsatzdauer beträgt in der Regel 12 Monate.
Der monatliche Verdienst kann bis zu € 530,– betragen.
Sozialversicherung erfolgt durch die Einsatzstelle.